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Aktuelles für Seeleute und Mitglieder

Rostocker Seemannsmission zieht positive Bilanz im Jubiläumsjahr

Neue Förderung vom Bund / Dank an regionale Unterstützer

Rostock (cme). Die Begleitung von Menschen rund um das Meer: Dies hat sich die Deutsche Seemannsmission Rostock e.V. seit ihrer Gründung vor 25 Jahren zur Aufgabe gemacht.
„Im Jubiläumsjahr 2016 konnten wir 6.000 Seeleute aus aller Welt begrüßen“, sagt Folkert J. Janssen. 

Nicht nur darüber konnten sich der Seemannsdiakon, sein Team und der Trägerverein freuen, als sie vergangenen Freitag (9. Dezember) Förderer zum adventlichen Jahresrückblick eingeladen hatten. „Hollfast“, was im Plattdeutschen so viel wie Halt und Stütze bedeutet, steht am Eingang des Seemannsclub. Die Räume befinden sich seit 2008 auf der Rückseite des Hafenrestaurants. Für alle Seeleute, die mit ihren Schiffen den Rostocker Hafen ansteuern, ist der Club eine Anlaufstelle, „um für ein paar Stunden den Bordalltag hinter sich zu lassen“, sagt Burkhard Müller. Der 1. Vorsitzende des Vereins Deutsche Seemannsmission Rostock e.V. weiß, wovon er spricht. Ehrenamtlich engagiert er sich für die Seemannsmission, beruflich ist er bei der Rostocker Kreuzfahrtreederei Aida tätig.  

Die Seeleute setzen auf verlässliche Angebote der Seemannsmission. Denn der Alltag an Bord der Schiffe ist von romantischen Vorstellungen, wie ferne Länder, blauer Himmel und Sonne, weit entfernt, erläutert Seemannsdiakon Janssen. „Die Arbeit ist durch eine 7-Tage- Woche geprägt. Privatsphäre gibt es kaum, da Wohn- und Arbeitsplatz sich kaum voneinander trennen lassen.“ Hinzu käme, dass auf den Schiffen, Menschen mit unterschiedlichen Nationalitäten, Religionen und Mentalitäten aufeinander treffen. 

Seelsorglicher Beistand in allen Lebenslagen

Die haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden der gemeinnützigen Seemannsmission leisten daher seelsorglichen Beistand in allen Lebenslagen, helfen bei der Kontaktaufnahme nach Hause und bei Heuerproblemen. Ebenso organisieren sie Ausflüge, gestalten Gottesdienste und Andachten. Als Ansprechpartner für die Seeleute kommen sie an Bord, und versuchen bei Problemen zu helfen und zu vermitteln. Zu den besonderen Aktionen zählt die alljährliche Christbaumaktion. Dabei schenkt Folkert. J. Jansen – zünftig als Nikolaus verkleidet – von einem Kutter aus den Besatzungen der am 6. Dezember im Hafen liegenden Schiffe einen Weihnachtsbaum.  

Charta sorgt für bessere Bedingungen an Bord

Zunehmend positiv wirkt sich die seit drei Jahren international geltende Grundrechtecharta für Seeleute aus. „Ihre Ziele sind ein besserer Arbeitsschutz sowie das Garantieren von Mindeststandards bei den Lebensbedingungen. Dazu gehört ebenso das Anrecht, dass die Besatzungen die Seemannsmission besuchen dürfen, was vorher nicht immer so war“, berichtet Seemannsdiakon Janssen. Zudem können Seeleute jetzt medizinische Versorgung in einem Hafen in Anspruch nehmen und auch die Ruhezeiten sind klarer geregelt.“ 

MdB Rehberg: Bund unterstützt jetzt die Seemannsmissionen

Für die Arbeit aller evangelischen Seemannsmissionen und der katholischen Stella Maris-Missionen hat der Bundestag ebenso mehr Sicherheit geschaffen. „Mit 500.000 Euro jährlich, davon jeweils 26.000 Euro für die Missionen in Rostock und Saßnitz, unterstützt der Bund diese wichtige und segensreiche Arbeit in den Häfen an der Nord- und Ostsee sowie an den großen Flüssen“, so der CDU-Bundestagsabgeordneter Eckart Rehberg aus MV. Ursprünglich sollte diese institutionelle Förderung erst ab 2017 greifen. „Doch Herr Rehberg konnte als Mitglied des Haushaltsausschusses erreichen, dass die Gelder bereits in diesem Jahr flossen“, freut sich der Seemannsdiakon. „Dies bringt für unser Personal viel mehr Sicherheit.“ Ebenso wichtig sei die verlässliche finanzielle Unterstützung durch die Nordkirche, die Hansestadt, den Rostocker Port und die Reeder. „Das ist nicht überall selbstverständlich, wir sind sehr dankbar dafür“, so Folkert J. Janssen.  

Weltweites Netz mit 700 Frauen und Männern

In zahlreichen in- und ausländischen Häfen werden Anlaufstellen für Seeleute betrieben. Das weltweite Netz der Deutsche Seemannsmission (DMS) zur Betreuung von Schiffsbesatzungen umfasst insgesamt 17 Auslands- und 16 Inlandsstationen. Mehr als 700 Frauen und Männer arbeiten weltweit haupt- und ehrenamtlich für die Deutsche Seemannsmission. 

Anlage: Foto
BU: Freuen sich über die gute Entwicklung: Der  1. Vorsitzende Burkhard Müller (l.), Seemannsdiakon Folkert J. Janssen und Bernd Röll (r.), der 2. Vorsitzender des Vereins Deutsche Seemannsmission Rostock e.V., Foto: C. Meyer / ELKM (Abdruck honorarfrei bei Angabe der Fotozeile)

AIDA Cruises unterstützt Seemannsmission Rostock

Im Namen von AIDA Cruises überreichte Falk Bleckert, Kapitän von AIDAdiva, am Sonntag, 14. August 2016, eine Spende in Höhe von 1.000 Euro an Folkert J. Janssen, Leiter der Seemannsmission Rostock e.V.. 

Der alljährlich im Rahmen der Rostocker Hanse Sail stattfindende Seefahrergottesdienst feierte in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum, genauso wie die Deutsche Seemannsmission in Rostock. Ehrengast des Festgottesdienstes war Dr. Andreas von Maltzahn, Landesbischof der Nordkirche im Sprengel Mecklenburg und Pommern. 

Im Anschluss an den Festgottesdienst besuchte Bischof Dr. von Maltzahn gemeinsam mit Karina Jens, Mitglied der Rostocker Bürgerschaft, mit einer Delegation der Deutschen Seemannsmission Rostock e.V. AIDAdiva. Hier hatte Kapitän Falk Bleckert Gelegenheit einen Einblick in das Leben und die Arbeit der Besatzungen an Bord von AIDA und die Entwicklung von AIDA Cruises zu geben.

„AIDA cares“ ist nicht nur der Name des Nachhaltigkeitsprogramms von AIDA Cruises, sondern auch Ausdruck der Unternehmenskultur und des sozialen Engagements. AIDA fördert als langjähriger Partner zahlreiche soziale und kulturelle Einrichtungen im In- und Ausland. Als internationales Unternehmen mit Mitarbeitern aus über 40 Nationen steht AIDA Cruises für Toleranz und Vielfalt und unterstützt u.a. bereits seit Gründung des Unternehmens vor 20 Jahren die Arbeit der Deutschen Seemannsmission e.V.

Mehr Informationen zum Engagement von AIDA Cruises für Umwelt und Gesellschaft sind auf www.aida.de/aidacares zu finden.

Rostock, 15. August 2016

Geschenke zum Firmenjubiläum kommen Seemannsmission zugute

MarineSoft spendet 1000,00 EUR

Spendenübergabe Marinesoft
Bild: Marinesoft

Der Rostocker Ausbildungsspezialist MarineSoft, seit kurzem Geschäftsbereich der Bremer benntec Systemtechnik GmbH, feierte vor wenigen Wochen seinen 25jährigen Geschäfts-erfolg. Jetzt konnte Geschäftsbereichsleiter Dr. Volker Köhler eine 1000,00 EUR Spende an Seemannsdiakon Folkert J. Janssen von der Seemannsmission Rostock e.V. übergeben. Der Rotary Club in Heiligendamm hatte das beim der MarineSoft-Jubiläum gesammelte Geld aufgestockt und damit die Spende einer runden Summe ermöglicht. 

Diakon Janssen nahm die Zuwendung mit großer Freude entgegen und betonte, dass es nicht selbstverständlich sei, die Jubiläumsfeier eines Unternehmens für eine Spendensammlung zu nutzen. Gleichzeitig empfahl er dieses Vorgehen für künftige Veranstaltungen anderer Rostocker Unternehmen und verwies darauf, dass die Seemannsmission Rostock 2016 ihr 25jähriges Bestehen feiern kann. Seit Gründung 1991 waren weit über 130.000 Seeleute Gäste der Seemannsmission.

Volker Köhler erwähnte besonders die enge Verbundenheit vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit der Seefahrt. Viele MarineSoft Angestellte sind früher selbst zur See gefahren und nicht wenige halten noch ihre Patente. Auf dieses im eigentlichen Wortsinn ?erfahrene? Expertenwissen verwiesen auch die prominenten Gäste während der Jubiläumsfeier am 9. Juli, darunter Staatssekretär Dr. Stefan Rudolph aus dem Wirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern, der Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg und Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling. 

Von: Dr. Köhler - benntec Systemtechnik GmbH Business Unit MarineSoft


August 2015 - Doppeljubiläum

25 Jahre Hanse Sail 25 Jahre Seefahrergottesdienst

Gottesdienst 25 Jahre
De Klaashans

Wenn am Finaltag der 25. Hanse Sail die Harmonien der Glocken vom Turm der Evangelisch-Lutherischen Kirche über Warnemünde wehen, so könnte ein versonnener Spaziergänger denken, die Tonstufen klingen doch irgendwie anders, als an üblichen Sonntagen. Es sind "eingeweihte Hörer" die solche stillen Monologe führen. Aber wer immer am 9. August 2015 gegen 10.00 Uhr im Zentrum des Seebades unterwegs ist, darf sich auch spontan eingeladen fühlen, sofern das nicht schon durch die allerorts ausgehängten Poster oder andere Bekanntmachungen geschehen ist. Der 25. Seefahrergottesdienst zur Jubiläums-Sail lädt als offizielle,  aber zutiefst öffentliche Veranstaltung unserer Festtage der internationalen Traditions-Segler-Gemeinschaft, jeden Gast ein. Ob von Bord, aus dem Ferienzuhause, Tagesgast oder beständiger Kirchgänger: vermutlich werden erneut 300 bis 400 Menschen in der Kirche, für einen langen und besinnlichen Augenblick von rund 80 Minuten, sich als eine Gemeinde verbunden fühlen. Innehalten! Stille selbst während der Musik und den wohl gesetzten Worten der Redner und ihren Botschaften empfangen. Es ist bei dieser Feierstunde völlig egal wer an was glaubt oder nicht glaubt, wer woherkommt oder welchen Rang er im Leben einnimmt.

Die Predigt hält Pastor Dr. Jürgen Kehnscherper, Regionalleiter in Mecklenburg-Vorpommern für den kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt.

Das Totengedenken für Menschen, die auf See umgekommen sind, spricht Karina Jens, Mitglied der Bürgerschaft der Hansestadt Rostock in Vertretung des Präsidenten unseres Stadtparlaments, Dr. Wolfgang Nitsche. Seit 25 Jahren begleitet der Warnemünder Shantychor "De Klaashahns" den Seefahrergottesdienst, der auch unter dem Titel "Sonntag der Seefahrt" in Küstenländern Deutschlands über alle maritimen Ereignisse hinaus eine lange Geschichte hat. In Rostock-Warnemünde  liegt die Gesamtorganisation und die Regie des Tages seit Jahren beim Seemannsdiakon Folkert Janssen von der Deutschen Seemannsmission (DSM) und ihrem Seemannsclub "Hollfast" (Seehafen Rostock) und  Harry Moritz, Pastor der  Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde Warnemünde.

Damen und Herren aus dem ökumenischem  Arbeitskreis unserer Hansestadt  werden auch 2015 vom 6. bis 9. 8. 2015, 9.00 Uhr im Stadthafen und am Passagierkai  in Warnemünde das "Morgensignal", mit Unterstützung der Techniker für den Streckenfunk der Großveranstaltung, senden. Die Sprecher möchten damit alle Akteure und Gäste zu einem friedlichen und erlebnisreichen Tag grüßen und zu relativ früher Stunde ein wenig Besinnlichkeit  in die kommende Zeit tragen.


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