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Aktuelles für Seeleute und Mitglieder

Der Nikolaus kommt.

Reling und winken, einer hat sein Smartphone gezückt und macht Fotos vom heranschippernden Nikolaus. Als der den Frachter fast erreicht hat, wirft die Mannschaft ein Seil herunter und zieht die Nordmanntanne, die der Mann im Bischofsornat für sie im Gepäck hat, nach oben. 

"Thank you", rufen sie und lächeln. Zum Dank erklingt das laute Dröhnen der Schiffshupe. "Merry Christmas. Bon voyage!", ruft der Nikolaus winkend zurück.  

Fast alle reagieren freundlich auf die Tannenbaum-Grüße. Nur eine polnische Mannschaft ist etwas skeptisch. "Wir haben schon einen Plastik-Baum", rufen sie zuerst, ziehen die echte Tanne aber dann doch nach oben. "Abgelehnt hat noch niemand", sagt Janssen. Auf den Schiffen bekommen die Bäume häufig einen Ehrenplatz, teils werden sie sogar geschmückt. "Besonders bei den Philippinern sieht das dann besonders bunt aus", weiß Janssen von Besuchen an Deck. In diesem Jahr haben die Organisatoren erstmals kleine Kärtchen an die Tannen geheftet, auf denen sie darum bitten, ein Foto vom dekorierten Baum zu schicken. Insgesamt zehn Bäume werden bis zum Ende des Vormittags verteilt. 

Nikolaus Patron der Seefahrer 

"Mit unserer Aktion wollen wir den Seeleuten zeigen, dass jemand an sie denkt", sagt Janssen. Schließlich verrichteten sie ja eine wichtige Arbeit, die allen zu Gute komme. Die Figur des frühchristlichen Bischofs Nikolaus ist ihm dabei besonders wichtig: "Er ist der Patron der Seefahrer. Daran erinnern wir die Seeleute mit meiner Verkleidung." In Hamburg, wo es seit 21 Jahren eine ähnliche Aktion gibt, ist es der Weihnachtsmann, der die Tannenbäume über die Reling schleudert. 

Die Rostocker Seemannsmission hat neben den Tannenbäumen noch weitere Überraschungen für die Besatzungen parat. Bei Bordbesuchen verteilen die Mitarbeiter in der Weihnachtszeit rund 400 kleine Geschenke an die Seeleute. An Heiligabend gibt es außerdem eine kleine Feier im Clubhaus im Hafen. 

Am Nachmittag des 24. Dezember gönnt sich Folkert Janssen in der Regel eine private Schiffsrundfahrt durch den Hafen: "Ab Mittag ruht in der Regel die Arbeit, dann ist alles still hier." In seinen Gedanken ist der Diakon dann bei den Seeleuten, die an Bord zusammensitzen und sich auf das Weihnachtsfest einstimmen. "Die Seeleute haben viel gemeinsam mit den Hirten in Bethlehem", denkt er oft. "Und manchmal brauchen sie eben einen Engel." 

Michael Althaus 

21.12.17 

Kath. Nachrichten Agentur.  

Den Wurzeln auf der Spur

Werkstattschüler erforschen Geschichte der Seemannsmission / Weihnachtspäckchen sind gepackt / Dank beim Adventsfrühstück

Rostock Im heimischen Hafenrevier ist der Seemannsclub Hollfast ein wichtiger Ankerplatz. 5500 Seeleute steuerten ihn in diesem Jahr wieder an und von den Mitarbeitern der Seemannsmission erfolgten über 2000 Bordbesuche. Und das obwohl dem Team um Seemannsdiakon Folkert Janssen (60) praktisch ein Monat fehlte. Im Februar/März verjüngten Handwerker die Räume auf der Rückseite des Hafenrestaurants, in denen die Seemannsmission inzwischen nahezu zehn Jahre ihren Sitz hat und von hier aus ihre sozial-fürsorgliche Arbeit für die Seeleute leistet. Mobiliar wurde aufgearbeitet, Fußboden erneuert, die gesamte Einrichtung aufgefrischt. Davon konnten sich vergangenen Freitag auch die zum Adventsfrühstück in den Club geladenen Gäste überzeugen mit dem bereits traditionell die Seemannsmission ihren Unterstützern für die gute Zusammenarbeit dankt. 

Unter den Gästen waren mit der Lehrerin Beate Behrens und der Schülerin Milla Mann auch zwei Vertreter der Werkstattschule aus der Rostocker Südstadt. Ihnen wurde besonderer Dank der Seemannsmission zuteil: Die Schüler Milla Mann und Friedrich Lemke (zurzeit im Schüleraustausch in lndien) waren in einem Pro jekt den historischen Wurzeln der Deutschen Seemannsmission (DSM) in Rostock auf der Spur. Mit dieser Untersuchung beteiligten sie sich am Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten zum Thema „Gott und die Welt, Religion macht Geschichte“. Ihr Beitrag „Hollfast“ wurde Landessieger und im Schloss Bellevue in Berlin mit einem 3. Preis des Bundespräsidenten geehrt. Die Werkstattschule kann im nächsten Jahr, wenn die Hansestadt ihr 800-jähriges Stadtjubiläum begeht, auf ihr 20-jähriges Bestehen zurückblicken. Seit elf Jahren ist Beate Behrens in dieser Gesamtschule in freier Trägerschaft mit etwa 500 Schülern eine relativ kleine Einrichtung Lehrerin für Deutsch und Geschichte. Sie begleitete die beiden Schüler als Tutor bei ihren Recherchen. Milla Mann und Friedrich Lemke, denen die Seemannsmission bis dahin wenig sagte, machten sich im Stadtarchiv und in Gesprächen im Seemannsclub, insbesondere mit der Diakonin Dorothea Flake mit der Geschichte und den aktuellen Aufgaben des Clubs vertraut. In diesem findet der Seemann aus der Ferne auch ein Stück Zuhause, Ruhepol und Fürsorge. Die Recherchen führten die Schüler zurück auf den 1844 in Rostock geborenen Kaufmannssohn Friedrich Martin Elias Harms, den es damals nach England verschlagen hatte und der dort als Pastor für Seeleute willkommene Anlaufpunkte schuf. Sein unermüdliches Schaffen inspirierte seinerzeit auch die Evangelisch Lutherische Konferenz, die 1885 von Rostock aus einen wesentlichen Anstoß zum Aufbau der Deutschen Seemannsmission gab. In der Nikolaikirche, in der Harms 1858 konfirmiert worden war, erinnert eine Gedenktafel an den Gründungsvater. Und das an einer Stätte, in der am 31. Januar 1991 dann auch die Geburtsstunde der Deutschen Seemannsmission Rostock schlug. Bernd Röll, der 2. Vorsitzende der DSM Rostock, und der Leiter des Clubs Hollfast, Folkert Janssen, dankten den Schülern für ihre Arbeit. Mit einem Knotenbrett und einer Fahrt mit dem Hafenkapitän durch das Rostocker Hafenrevier können sie die Welt der Seeleute nun noch weiter entdecken. Milla Mann hat als Schülerin der 11. Klasse bereits das Abitur im Blick. Ihre besonderen Interessen sind Soziologie und Politikwissenschaften. Ihr Fernziel ist aus heutiger Sicht, sich in Hilfsorganisationen, in die Arbeit von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) einzubringen um humanitäre Hilfe zu leisten." Den Kontakt zur Seemannsmission möchte sie gerne erhalten und festigen. Hier laufen gegenwärtig die Vorkehrungen für Weihnachten. 400 Päckchen wurden wieder gepackt und gehen mit den Schiffen von Rostock auf weltweite Fahrt beziehungsweise bescheren die Seeleute bei der Weihnachtsfeier, zu der sie Heiligabend um 19 Uhr in den Club im Hafen geladen sind. Weihnachtsbäume von Grönfingers sollten bereits am Nikolaustag auf die Schiffe verteilt werden, was des Wetters wegen zunächst ausfallen musste. Folkert Janssen hat sein Nikolaus-Kostüm aber noch behalten und diese Art Bescherung nur vertagen müssen. Sein Team - das sind aktuell Dorothea Flake, Regina Qualmann, Rolf Spannaus und Ulrich Hein - bekam im Oktober Verstärkung: Lukas Evers versieht seitdem hierengagiert seinen Bundesfreiwilligendienst.

Der Blick des Teams ist auch schon auf die bevorstehende Kreuzfahrtsaison gerichtet, in der über 200 Schiffsanläufe erwartet werden. Zur Betreuung der Seeleute wird die DSM Rostock auch in Warnemünde wieder präsent sein. Zunächst weiter im Provisorium am Fähranleger, künftig dann -davon geht Folkert Janssen aus - integriert im neuen Terminalgebäude, dessen Bau voraussichtlich im Herbst 2018 beginnt. 

Reiner Frank

 

Patenhilfe von der Ostsee

Rostocker beim Jubiläum des Seemannsheims in Alexandria / Zusammenarbeit soll vertieft werden / Fotoausstellung erwünscht
Zeitungsartikel Reiner Frank / Norddeutsche Neueste Nachrichten vom 12.04.2017 als PDF beigefügt Leitet Herunterladen der Datei ein(Download)

Rostock Der heimische Seemannsdiakon Folkert Janssen (59) hat jüngst gute Freunde in Ägypten besucht. Den von ihm geleiteten Seemannsclub Hollfast im Rostocker Hafen und das Seemannsheim in Alexandria verbinden partnerschaftliche Bande. 

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Artikel Reiner Frank NNN 12042017

Rostocker Seemannsmission zieht positive Bilanz im Jubiläumsjahr

Neue Förderung vom Bund / Dank an regionale Unterstützer

Rostock (cme). Die Begleitung von Menschen rund um das Meer: Dies hat sich die Deutsche Seemannsmission Rostock e.V. seit ihrer Gründung vor 25 Jahren zur Aufgabe gemacht.
„Im Jubiläumsjahr 2016 konnten wir 6.000 Seeleute aus aller Welt begrüßen“, sagt Folkert J. Janssen. 

Nicht nur darüber konnten sich der Seemannsdiakon, sein Team und der Trägerverein freuen, als sie vergangenen Freitag (9. Dezember) Förderer zum adventlichen Jahresrückblick eingeladen hatten. „Hollfast“, was im Plattdeutschen so viel wie Halt und Stütze bedeutet, steht am Eingang des Seemannsclub. Die Räume befinden sich seit 2008 auf der Rückseite des Hafenrestaurants. Für alle Seeleute, die mit ihren Schiffen den Rostocker Hafen ansteuern, ist der Club eine Anlaufstelle, „um für ein paar Stunden den Bordalltag hinter sich zu lassen“, sagt Burkhard Müller. Der 1. Vorsitzende des Vereins Deutsche Seemannsmission Rostock e.V. weiß, wovon er spricht. Ehrenamtlich engagiert er sich für die Seemannsmission, beruflich ist er bei der Rostocker Kreuzfahrtreederei Aida tätig.  

Die Seeleute setzen auf verlässliche Angebote der Seemannsmission. Denn der Alltag an Bord der Schiffe ist von romantischen Vorstellungen, wie ferne Länder, blauer Himmel und Sonne, weit entfernt, erläutert Seemannsdiakon Janssen. „Die Arbeit ist durch eine 7-Tage- Woche geprägt. Privatsphäre gibt es kaum, da Wohn- und Arbeitsplatz sich kaum voneinander trennen lassen.“ Hinzu käme, dass auf den Schiffen, Menschen mit unterschiedlichen Nationalitäten, Religionen und Mentalitäten aufeinander treffen. 

Seelsorglicher Beistand in allen Lebenslagen

Die haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden der gemeinnützigen Seemannsmission leisten daher seelsorglichen Beistand in allen Lebenslagen, helfen bei der Kontaktaufnahme nach Hause und bei Heuerproblemen. Ebenso organisieren sie Ausflüge, gestalten Gottesdienste und Andachten. Als Ansprechpartner für die Seeleute kommen sie an Bord, und versuchen bei Problemen zu helfen und zu vermitteln. Zu den besonderen Aktionen zählt die alljährliche Christbaumaktion. Dabei schenkt Folkert. J. Jansen – zünftig als Nikolaus verkleidet – von einem Kutter aus den Besatzungen der am 6. Dezember im Hafen liegenden Schiffe einen Weihnachtsbaum.  

Charta sorgt für bessere Bedingungen an Bord

Zunehmend positiv wirkt sich die seit drei Jahren international geltende Grundrechtecharta für Seeleute aus. „Ihre Ziele sind ein besserer Arbeitsschutz sowie das Garantieren von Mindeststandards bei den Lebensbedingungen. Dazu gehört ebenso das Anrecht, dass die Besatzungen die Seemannsmission besuchen dürfen, was vorher nicht immer so war“, berichtet Seemannsdiakon Janssen. Zudem können Seeleute jetzt medizinische Versorgung in einem Hafen in Anspruch nehmen und auch die Ruhezeiten sind klarer geregelt.“ 

MdB Rehberg: Bund unterstützt jetzt die Seemannsmissionen

Für die Arbeit aller evangelischen Seemannsmissionen und der katholischen Stella Maris-Missionen hat der Bundestag ebenso mehr Sicherheit geschaffen. „Mit 500.000 Euro jährlich, davon jeweils 26.000 Euro für die Missionen in Rostock und Saßnitz, unterstützt der Bund diese wichtige und segensreiche Arbeit in den Häfen an der Nord- und Ostsee sowie an den großen Flüssen“, so der CDU-Bundestagsabgeordneter Eckart Rehberg aus MV. Ursprünglich sollte diese institutionelle Förderung erst ab 2017 greifen. „Doch Herr Rehberg konnte als Mitglied des Haushaltsausschusses erreichen, dass die Gelder bereits in diesem Jahr flossen“, freut sich der Seemannsdiakon. „Dies bringt für unser Personal viel mehr Sicherheit.“ Ebenso wichtig sei die verlässliche finanzielle Unterstützung durch die Nordkirche, die Hansestadt, den Rostocker Port und die Reeder. „Das ist nicht überall selbstverständlich, wir sind sehr dankbar dafür“, so Folkert J. Janssen.  

Weltweites Netz mit 700 Frauen und Männern

In zahlreichen in- und ausländischen Häfen werden Anlaufstellen für Seeleute betrieben. Das weltweite Netz der Deutsche Seemannsmission (DMS) zur Betreuung von Schiffsbesatzungen umfasst insgesamt 17 Auslands- und 16 Inlandsstationen. Mehr als 700 Frauen und Männer arbeiten weltweit haupt- und ehrenamtlich für die Deutsche Seemannsmission. 

Anlage: Foto
BU: Freuen sich über die gute Entwicklung: Der  1. Vorsitzende Burkhard Müller (l.), Seemannsdiakon Folkert J. Janssen und Bernd Röll (r.), der 2. Vorsitzender des Vereins Deutsche Seemannsmission Rostock e.V., Foto: C. Meyer / ELKM (Abdruck honorarfrei bei Angabe der Fotozeile)

AIDA Cruises unterstützt Seemannsmission Rostock

Im Namen von AIDA Cruises überreichte Falk Bleckert, Kapitän von AIDAdiva, am Sonntag, 14. August 2016, eine Spende in Höhe von 1.000 Euro an Folkert J. Janssen, Leiter der Seemannsmission Rostock e.V.. 

Der alljährlich im Rahmen der Rostocker Hanse Sail stattfindende Seefahrergottesdienst feierte in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum, genauso wie die Deutsche Seemannsmission in Rostock. Ehrengast des Festgottesdienstes war Dr. Andreas von Maltzahn, Landesbischof der Nordkirche im Sprengel Mecklenburg und Pommern. 

Im Anschluss an den Festgottesdienst besuchte Bischof Dr. von Maltzahn gemeinsam mit Karina Jens, Mitglied der Rostocker Bürgerschaft, mit einer Delegation der Deutschen Seemannsmission Rostock e.V. AIDAdiva. Hier hatte Kapitän Falk Bleckert Gelegenheit einen Einblick in das Leben und die Arbeit der Besatzungen an Bord von AIDA und die Entwicklung von AIDA Cruises zu geben.

„AIDA cares“ ist nicht nur der Name des Nachhaltigkeitsprogramms von AIDA Cruises, sondern auch Ausdruck der Unternehmenskultur und des sozialen Engagements. AIDA fördert als langjähriger Partner zahlreiche soziale und kulturelle Einrichtungen im In- und Ausland. Als internationales Unternehmen mit Mitarbeitern aus über 40 Nationen steht AIDA Cruises für Toleranz und Vielfalt und unterstützt u.a. bereits seit Gründung des Unternehmens vor 20 Jahren die Arbeit der Deutschen Seemannsmission e.V.

Mehr Informationen zum Engagement von AIDA Cruises für Umwelt und Gesellschaft sind auf www.aida.de/aidacares zu finden.

Rostock, 15. August 2016

Geschenke zum Firmenjubiläum kommen Seemannsmission zugute

MarineSoft spendet 1000,00 EUR

Spendenübergabe Marinesoft
Bild: Marinesoft

Der Rostocker Ausbildungsspezialist MarineSoft, seit kurzem Geschäftsbereich der Bremer benntec Systemtechnik GmbH, feierte vor wenigen Wochen seinen 25jährigen Geschäfts-erfolg. Jetzt konnte Geschäftsbereichsleiter Dr. Volker Köhler eine 1000,00 EUR Spende an Seemannsdiakon Folkert J. Janssen von der Seemannsmission Rostock e.V. übergeben. Der Rotary Club in Heiligendamm hatte das beim der MarineSoft-Jubiläum gesammelte Geld aufgestockt und damit die Spende einer runden Summe ermöglicht. 

Diakon Janssen nahm die Zuwendung mit großer Freude entgegen und betonte, dass es nicht selbstverständlich sei, die Jubiläumsfeier eines Unternehmens für eine Spendensammlung zu nutzen. Gleichzeitig empfahl er dieses Vorgehen für künftige Veranstaltungen anderer Rostocker Unternehmen und verwies darauf, dass die Seemannsmission Rostock 2016 ihr 25jähriges Bestehen feiern kann. Seit Gründung 1991 waren weit über 130.000 Seeleute Gäste der Seemannsmission.

Volker Köhler erwähnte besonders die enge Verbundenheit vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit der Seefahrt. Viele MarineSoft Angestellte sind früher selbst zur See gefahren und nicht wenige halten noch ihre Patente. Auf dieses im eigentlichen Wortsinn 'erfahrene' Expertenwissen verwiesen auch die prominenten Gäste während der Jubiläumsfeier am 9. Juli, darunter Staatssekretär Dr. Stefan Rudolph aus dem Wirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern, der Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg und Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling. 

Von: Dr. Köhler - benntec Systemtechnik GmbH Business Unit MarineSoft


August 2015 - Doppeljubiläum

25 Jahre Hanse Sail 25 Jahre Seefahrergottesdienst

Gottesdienst 25 Jahre
De Klaashans

Wenn am Finaltag der 25. Hanse Sail die Harmonien der Glocken vom Turm der Evangelisch-Lutherischen Kirche über Warnemünde wehen, so könnte ein versonnener Spaziergänger denken, die Tonstufen klingen doch irgendwie anders, als an üblichen Sonntagen. Es sind "eingeweihte Hörer" die solche stillen Monologe führen. Aber wer immer am 9. August 2015 gegen 10.00 Uhr im Zentrum des Seebades unterwegs ist, darf sich auch spontan eingeladen fühlen, sofern das nicht schon durch die allerorts ausgehängten Poster oder andere Bekanntmachungen geschehen ist. Der 25. Seefahrergottesdienst zur Jubiläums-Sail lädt als offizielle,  aber zutiefst öffentliche Veranstaltung unserer Festtage der internationalen Traditions-Segler-Gemeinschaft, jeden Gast ein. Ob von Bord, aus dem Ferienzuhause, Tagesgast oder beständiger Kirchgänger: vermutlich werden erneut 300 bis 400 Menschen in der Kirche, für einen langen und besinnlichen Augenblick von rund 80 Minuten, sich als eine Gemeinde verbunden fühlen. Innehalten! Stille selbst während der Musik und den wohl gesetzten Worten der Redner und ihren Botschaften empfangen. Es ist bei dieser Feierstunde völlig egal wer an was glaubt oder nicht glaubt, wer woherkommt oder welchen Rang er im Leben einnimmt.

Die Predigt hält Pastor Dr. Jürgen Kehnscherper, Regionalleiter in Mecklenburg-Vorpommern für den kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt.

Das Totengedenken für Menschen, die auf See umgekommen sind, spricht Karina Jens, Mitglied der Bürgerschaft der Hansestadt Rostock in Vertretung des Präsidenten unseres Stadtparlaments, Dr. Wolfgang Nitsche. Seit 25 Jahren begleitet der Warnemünder Shantychor "De Klaashahns" den Seefahrergottesdienst, der auch unter dem Titel "Sonntag der Seefahrt" in Küstenländern Deutschlands über alle maritimen Ereignisse hinaus eine lange Geschichte hat. In Rostock-Warnemünde  liegt die Gesamtorganisation und die Regie des Tages seit Jahren beim Seemannsdiakon Folkert Janssen von der Deutschen Seemannsmission (DSM) und ihrem Seemannsclub "Hollfast" (Seehafen Rostock) und  Harry Moritz, Pastor der  Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde Warnemünde.

Damen und Herren aus dem ökumenischem  Arbeitskreis unserer Hansestadt  werden auch 2015 vom 6. bis 9. 8. 2015, 9.00 Uhr im Stadthafen und am Passagierkai  in Warnemünde das "Morgensignal", mit Unterstützung der Techniker für den Streckenfunk der Großveranstaltung, senden. Die Sprecher möchten damit alle Akteure und Gäste zu einem friedlichen und erlebnisreichen Tag grüßen und zu relativ früher Stunde ein wenig Besinnlichkeit  in die kommende Zeit tragen.


Newsübersicht

Am vergangenen Donnerstag, den 4. Oktober jährte es sich zum 61. Mal, dass der erste „Spunitk“ 1957 ins All geschossen wurde.

„Im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen“ … Mit diesen Worten, mit diesem Bekenntnis, beginnt die Präambel unseres...

Am kommenden Dienstag, den 21. März, reise ich nach Alexandrien in Ägypten, um an der 55. Jubiläumsfeier unserer Partnerstation der Deutschen...

„Die mit Schiffen auf dem Meer fuhren und trieben ihren Handel auf großen Wassern, die des Herrn Werke erfahren haben und seine Wunder im Meer. Die...

”Wir liegen vor dir im Gebet und vertrauen nicht auf unsere Gerechtigkeit, sondern auf deine große Barmherzigkeit.” Dieser Vers aus dem Buch des...

„Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch“ (Hesekiel 36,26). Dieses Wort aus dem Alten Testament möchte uns...

Kennen Sie auch das gute Gefühl, wenn Sie wissen, es umgibt mich ein Mensch, worauf ich mich zu jeder Zeit verlassen kann?

„Seid immer dazu bereit, denen Rede und Antwort zu stehen, die Euch nach eurem Glauben und Hoffnungen fragen. Begegnet ihnen freundlich und mit...

Am Freitag, den 13. November 1994 fuhr ich vormittags um 09.00 den Vogelsang hinunter. Um die Zeit brachte der NDR die Sendung „Zeitzeichen“ mit einem...

Was könnte es bedeuten, „des lieben Gottes Freund zu sein“? Etwa einen auf den ich mich verlassen kann, wenn gar nichts mehr geht? Einen, der mir in...