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Denkanstoß im Detail

15.12.2018 // Verheißung

Am Montag, dieser Woche, dem 10. Dezember, jährte sich zum 70. Mal die Inkraftsetzung der Charta der Menschenrechte aus dem Jahr 1948, wo es in Artikel 1 heißt: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren…“

Festgestellt wird hier, die Würde ist dem Menschen von Geburt an eigen, sie ist ein Teil seiner/ihrer Persönlichkeit. Damit steht sie nicht in Frage oder kann zur Disposition gestellt werden. Sie wird aber immer wieder verletzt und damit wird der Person an sich in ihrer Substanz Schaden zugefügt. Dies geschieht auf unterschiedliche Weise im individuellem und allgemeinen Belangen. Die Adventszeit ist ein guter Anlass erneut darüber ins Nachdenken zu kommen wie wir einander in Geschwisterlichkeit begegnen wollen, um unsere Welt um uns herum und darüber hinaus friedlicher und damit menschlich zu gestalten. Diese Welt wird nicht frei von Konflikten sein. Zu glauben, sie mit Gewalt im individuellen Bereich und durch Krieg und Massenvernichtung unter den Völkern zu lösen, widerspricht eben dem Artikel 1 der allgemeinen Menschenrechte und fügt damit der Würde des Menschen vielfach Schaden zu. Oftmals denke ich, wir sollten uns die Verheißung des Verkündigungsengels aus der Weihnachtsgeschichte zu eigen machen: „Ehre sei Gott im Himmel! Denn er bringt der Welt Frieden und wendet sich den Menschen in Liebe zu“. Fühlen wir uns aufgefordert und angeregt, zu erkennen was und wie es damit gemeint ist, damit wir handeln können.     

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